Dr. Jean Houston ist eine Leitfigur in der interkulturellen Studie der Spiritualität und Ritualprozesse gewesen. Sie ist ein fruchtbarer Autor von Büchern, und einer der Gründer der Humanistischen Bewegung. Ihr Sendung auf PBS „A Passion for the Possible“ hatte eine hohe Sehbeteiligung. Als Jean 13 war, stiess sie mit einem alten Mann auf der Park-Allee in New York City auf ihrem Weg zur Schule zusammen. Nach diesem Missgeschick wurden sie Freunde, und sie genoss es, ihm bei verschiedenen Gelegenheiten zuzuhören. Damals sprach sie seinen Namen „Herr Thayer“ aus. In einer viel späteren Zeit erfuhr sie, dass ihr Gesprächspartner kein geringerer als Pierre Teilhard de Chardin gewesen war. Houston machte ihren Universitätsabschluss an der Barnard Universität, und ihren Dr. in Psychologie an der Union Graduate School, und einen Dr. in Religionswissenschaften an der Graduate Theological Foundation. Sie hat auch als Beraterin der ehemaligen First Lady und der gegenwärtigen Senatorin Hillary Clinton, während der Präsidentschaft ihres Mannes, gewirkt. Sie ist wesentlich beeinflusst von der Arbeit von Joseph Campbell, besonders durch sein Buch „Der Heros in tausend Gestalten“. Aber vielleicht war ihr bedeutendster Mentor Margaret Mead, die auch eine persönliche Freundin war. Mit ihrem Ehemann Dr Robert Masters gründete Dr Houston die Stiftung „Foundation for Mind Research“. Sie ist auch der Gründer und Hauptlehrer der Mystery School, eines Programms für die interkulturelle Erforschung von Spiritualität und Ritualprozessen. Sie hat die Mystery School sowohl auf der US Ost- als auch auf Westküsten seit mehr als zwei Jahrzehnten geführt. 1984 rief sie die gemeinnützige Gesellschaft „The Possible Society“ ins Leben um neue Wege für Menschen zu finden, die sich in sozialen Brennpunkten engagieren. Erst vor Kurzem hat sie das „International Institute for Social Artistry“ gegründet. Sie arbeitet zurzeit mit dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen im neuen Feld des sozialen Künstlertums, welches Lehrpersonals der Vereinten Nationen in bestimmten Entwicklungsländern ausbildet. Sie hat in mehr als 100 Ländern Vorträge gehalten und intensiv in 40 Kulturen gearbeitet. Für ihr Engagement ist sie mehrfach ausgezeichnet worden.