Schätze sollte er finden in den unerforschten und unzugänglichen Weiten von Nepal - Toni Hagen, ein junger Schweizer Geologe. Was er fand, waren atemberaubende Landschaften, eine fremde Kultur - und die Menschlichkeit ... Im Auftrag des Königs von Nepal durchquerte Toni Hagen 1950 als erster Europäer das "verbotene Königreich".
Mehr als zehn Jahre und mehr als 14.000 km zieht Toni Hagen durch Nepal. Die mystische Landschaft und die Menschen mit ihrer Kultur ziehen ihn jedoch immer mehr in ihren Bann.
Toni Hagen – 14.000km - unterwegs zur Menschlichkeit
Als nach der Annexion Tibets durch China und dem Volksaufstand von 1959 Tausende von Tibetern über den Himalaja nach Nepal strömen, stemmt sich Toni Hagen gegen die übliche Praxis, wie mit Flüchtlingen umgegangen wird. Ihre Not vor Augen erarbeitet er das Konzept der Entwicklungshilfe, wie es heute in den Krisengebieten der Welt noch Gültigkeit hat. Tausende von Tibetern verdanken ihm sein Leben - Toni Hagen wird zur Legende, ganz Nepal und Tibet verehrt ihn.
Die aufwendig produzierte Autobiographie des Toni Hagen, dem "Retter der Tibeter" (DIE ZEIT) und Mitbegründer der modernen Entwicklungshilfe. Der Film ist ein aufrichtiges Plädoyer für Humanität und Solidarität. Mit vielen zum ersten Mal veröffentlichten Aufnahmen der Tibetkrise von 1959.
Soundtrack zum Film vom Royal Philharmonic Orchestra London ...
Nepal 1950. Ein geheimnisvolles, unerforschtes Land. Als erster Europäer durchquert der Schweizer Geologe Toni Hagen das "verbotene" Königreich. Bodenschätze findet er dort nicht. Er entdeckt vielmehr die Mysterien des Lebens und dringt zu einer tieferen Wahrheit vor, die seinem Leben eine neue Dimension verleiht. Im Frühjahr 1999 kehrt Hagen nach Nepal zurück, um ein fast 50 Jahre altes Versprechen einzulösen: Damals schenkte ihm ein buddhistischer Mönch einen kostbaren, mysthischen Ring. In einer Welt der Orientierungslosigkeit wirkt Hagen wie ein Fels in der Brandung. Einer der weiß, was Leben heißt, der Reichtum und Armut kennt und der ein unerschöpfliches Wissen besitzt. Nach Hagens Auffassung muß jeder Mensch seine eigene Wahrheit finden. Und das kann er nur, wenn er immer und immer wieder Fragen stellt. Hagen scheint es gelungen zu sein.
Auf Einladung des Maharajas von Nepal bricht eine kleine Schweizer Forschergruppe in das ferne, noch weitgehend unerforschte Land am Himalaya auf. Unter ihnen befindet sich der junge Geologe Toni Hagen, dem es obliegt, Bodenschätze und natürliche Ressourcen aufzuspüren. Die erste Expedition, auf Geheiß des Herrschers mit 200 Trägern und einem ganzen Regiment Gurkha Soldaten ausgerüstet, die alles, angefangen von tragbaren Badewannen und Toiletten bis hin zum silbernem Teeservice, mit sich schleppen, bewältigt nur wenige Kilometer pro Tag. Schnell erkennt der pragmatische Hagen, daß es auf diese Weise ein Leben lang dauern würde, um zu erreichen, was er sich vorgenommen hat. Er löst sich von all den Annehmlichkeiten. Unter größten Anstrengungen und Mühen, zum Teil unter Einsatz seines Lebens, beginnt er das Land zu erforschen. Durch das ewige Eis der Achttausender, in strömendem Monsunregen und der tropischen Hitze des Malaria-verseuchten Terai, legt der Geologe in 8 Jahren über 14 000 km zu Fuß zurück und verschleißt dabei 40 Paar “beste Schweizer Bergschuhe”. Sein Weg führt ihn in Gebiete, die vor ihm kein Europäer je gesehen hat.
Das Schicksal der Tibeter
Als nach der Annexion Tibets und nach dem Volksaufstand der Tibeter 1959 durch China tausende von Tibetern als Flüchtlinge übers Himalaja nach Nepal strömen, ist es Toni Hagen, der sich ihrer annimmt und ein Konzept der Entwicklungshilfe erarbeitet, das in den Krisengebieten der Welt auch heute noch seine Gültigkeit hat. Tausende von Tibetern verdanken ihm sein Leben. Mit aller Kraft und Leidenschaft kämpft er gegen die Vorurteile des Westens, der zunächst jede Hilfe verweigert, während die nepalesische Bevölkerung ihr letztes gibt, um ihre nördlichen Nachbarn zu versorgen und aufzunehmen.
Der Film schildert eindrücklich & authentisch mit Originalaufnahmen die Geschichte der Tibeter auf Ihrer Flucht nach Nepal und ihr Leben, das sie in der Fremde bis zum heutigen Tag leben müssen.
Ein ausführliches Interview mit dem Dalai Lama dessen enger Vertrauter Toni Hagen geben Einblick in die Denkweise der Tibeter.